Was du in MesVis siehst und einstellst.
Die Messstation zeichnet an der Stelle auf, der Server speichert die Werte, und in der Oberfläche liest du den Verlauf, teilst einen Durchgang in Abschnitte und legst fest, welches Gerät bei welchem Wert schaltet.
Messstationen in der Oberfläche einbinden
Eine Messstation, die im Netzwerk auftaucht, meldest du in der Oberfläche an. Du gibst dem Sensor einen Namen, legst die Stelle fest, an der er misst, und stellst ein, in welchem Abstand die Werte kommen. Dafür spielst du keine neue Software auf die Station, denn die Zuordnung liegt in der Oberfläche und gilt ab dann für die nächsten Werte.
Messen
Messstationen stehen an der Stelle, an der du messen willst, und messen dort rund um die Uhr Temperatur, Luftfeuchte, den pH-Wert, also wie sauer oder basisch eine Lösung ist, die Leitfähigkeit, also wie viel Salz in der Lösung steckt, außerdem Bodenfeuchte, Luftdruck und CO₂.
Messstation
Sie steht an der Stelle und braucht keinen eigenen Rechner. Bricht die Verbindung zum Server ab, misst sie weiter und hebt die Werte auf, bis die Verbindung wieder steht. Die Oberfläche erreichst du nur, solange du den Server erreichst, und beim Betrieb vor Ort reicht dafür dein eigenes Netzwerk.
Server
Er sammelt die Werte aller Messstationen, speichert sie und wertet sie aus. Wo dieser Rechner steht und damit wo deine Messwerte liegen, unterscheidest du auf der Seite Zugang.
Oberfläche
Du öffnest sie im Browser. Sie zeigt den Verlauf und sagt dir, was auffällig ist und seit wann. Messstationen und die übrigen Einstellungen nimmst du hier vor, ohne zu programmieren.
Die Sensoren sind handelsüblich und lassen sich tauschen. Sonden für den pH-Wert und die Leitfähigkeit verändern ihre Anzeige mit der Zeit, deshalb kalibrierst du sie regelmäßig nach, also du gleichst sie an einer Flüssigkeit mit bekanntem Wert neu ab: den pH-Wert mit zwei Pufferlösungen, die Leitfähigkeit mit einer Standardlösung. Die Bodenfeuchte stellst du einmal auf dein Substrat ein, also auf das Material, in dem die Pflanzen wurzeln, und nach jedem Wechsel dieses Materials neu.
Ein Durchgang besteht aus Abschnitten
Ein Durchgang ist ein Lauf von Beginn bis Abschluss, und du teilst ihn in Abschnitte mit eigenen Bedingungen, zum Beispiel Anbau und Trocknung. Beginn und Ende eines Abschnitts setzt du selbst, etwa am Tag der Ernte, und weitere Abschnitte wählst du aus einer festen Liste. In der Oberfläche heißt der Durchgang Charge, damit du dieselbe Ansicht wiederfindest.
Für jeden Abschnitt hält MesVis Temperatur und Luftfeuchte eigens fest, die Trocknung liest du also für sich und nicht vermischt mit dem Anbau. Verglichen wird Gleiches mit Gleichem, also derselbe Abschnitt, derselbe Tag in diesem Abschnitt und dieselbe Stelle, an der gemessen wird. Den Anbau hältst du gegen den Anbau und Tag 10 gegen Tag 10, und so siehst du, was in einem Durchgang anders lief.

Regeln, Schalten, Not-Aus
Auf den Messwerten bauen die Regeln auf. Eine Regel ist ein Satz in der Oberfläche: bei einem Wert oder zu einer Uhrzeit schaltet MesVis ein angeschlossenes Gerät, zum Beispiel eine Pumpe, ein Ventil oder ein Relais, also einen elektrischen Schalter, und du stellst diesen Satz selbst zusammen. Einzelne Geräte schaltest du auch von Hand.
Der Not-Aus ist ein Knopf in der Oberfläche. Du bestätigst ihn noch einmal, dann stoppt er die angeschlossenen Geräte. Er ersetzt keine Sicherheitseinrichtung an der Anlage, die bleibt an der Anlage.

Verlässt ein Wert die Grenzen, die du gesetzt hast, erscheint eine Meldung in der Oberfläche, und dass sie dich per Mail oder auf dem Handy erreicht, sage ich noch nicht zu, deshalb schaust du selbst nach.